Der kleine Max hat es eilig als er sich am Donnerstag, 19. November, drei Wochen zu früh auf den Weg zur Welt macht. DRK-Rettungsassistent Robert Hoffmann fungiert als Geburtshelfer. Jetzt bedankte sich die Familie bei ihm und seinem Kollegen Thorben Kochan.
Uelzen. Es ist Donnerstag, der 19. November, 7.48 Uhr als der kleine Max das Licht der Welt erblickt und mit einem kräftigen Schrei der Welt kundtut: „Da bin ich!“ Das aber der Geburtsort nicht der Kreißsaal des Helios Klinikum in Uelzen ist, sondern ein Rettungswagen des DRK-Kreisverbands Uelzen – das ist schon eher ungewöhnlich. Und das als Geburtshelfer der Rettungssanitäter Robert Hoffmann fungieren muss, das ist auch nicht gerade alltäglich. Umso glücklicher sind er und sein Kollege, der Notfallsanitäter Thorben Kochan, dass Mutter und Kind wohlauf sind. Carolin Hentze und Christian Paul, Baby Max und die große Schwester Lia (2) waren jetzt zur DRK-Rettungswache in Uelzen gekommen, um sich bei Robert Hoffmann und Thorben Kochan zu bedanken. Im Gepäck für jeden ein kleines Dankeschön-Präsent, eine Tasse mit einem Foto von Baby Max. Und wie soll es anders sein, beide bekommen das Strahlen nicht aus dem Gesicht. „Wir freuen uns sehr darüber, ein persönliches Feedback zu bekommen, aber besonders freuen wir uns, dass Max wächst und gedeiht“, sagen sie, die normalerweise in Bad Bevensen auf der Rettungswache stationiert sind. „Wir waren als Springer eingeteilt“, erzählen sie. Als sie am Morgen des 19. Novembers, um 7.20 Uhr zu diesem Einsatz gerufen werden, hat niemand eine Ahnung, wie dramatisch-schön dieser verlaufen wird. In Westerweyhe angekommen, wartet Carolin Hentze schon draußen auf den Rettungswagen. Mit Blaulicht und Martinshorn geht’s sofort in Richtung Uelzener Krankenhaus. Als sich nur knapp zwei Stunden vorher, um 5.30 Uhr die Geburt ankündigte, ahnte Carolin Hentze nicht, dass der kleine Max bereits um 7.48 Uhr auf die Welt kommt – nur wenige hundert Meter vor dem Krankenhaus. „Es ging alles so schnell“, sagt Robert Hoffmann, der seit mittlerweile seit 15 Jahren als Rettungssanitäter tätig ist. Aber so eine Situation habe er auch noch nicht erlebt. Auch Thorben Kochan ist glücklich, dass es Mutter und Kind gut geht. „Entbindungen gehören zur Ausbildung dazu, aber Theorie und Wirklichkeit sehen doch komplett anders aus“, sagt er. Es sei eine der schönsten Situationen die man sich überhaupt vorstellen könne gewesen. Auch Robert Hoffmann und Thorben Kochan hatten ein kleines Geschenk für Max: einen DRK-Teddy, der immer auf ihn aufpassen soll und einen großen Teddy zum Kuscheln für Max. Der hat übrigens den ganzen Wirbel um ihn komplett verschlafen.