·

DRK-Kindergarten Veerßen: Außengelände fit für die Saison gemacht

In einer großartigen Gemeinschaftsaktion haben Eltern, Kinder und Erzieher das Außengelände des DRK-Kindergartens Veerßen frühlingsfein hergerichtet. Die Kinder sind schon gespannt, was alles in den Beeten wachsen wird und was sie ernten und naschen dürfen.

Veerßen. Überall wird bienenfleißig gearbeitet. Im Eingangsbereich pflanzen die Kinder Lavendel ein, auf dem Gelände schaufeln die Eltern Mutterboden in Karren und verteilen ihn. Das Außengelände des DRK-Kindergartens Veerßen wird frühlingsfein hergerichtet.

„Es ist uns wichtig, dass die Kinder wissen und sehen, wie Obst und Gemüse angebaut und geerntet wird“, sagt die Leiterin der Einrichtung, Kerstin Bolzendahl. Daher werde in den Hochbeeten regionales und saisonales Obst und Gemüse, wie zum Beispiel Erdbeeren zu finden sein. „In einem anderen Bereich haben wir verschiedenfarbige Himbeeren gepflanzt“, sagt Kerstin Bolzendahl. An vielen verschiedenen Stellen werde es zur Erntezeit etwas für die Kinder nicht nur etwas zum Naschen geben. So ganz nebenbei können sie sich mit den verschiedenen Farben des Obstes beschäftigen. Die Pflänzchen wurden bereits auf der Fensterbank vorgezogen. „Die Kinder konnten beim Wachsen zusehen“, sagt die Leiterin der Einrichtung. Draußen im Beet können sie das weitere Wachstum beobachten – vom Saatkorn bis zur Ernte.

Insektenschutz hat Priorität

Ganz besonders wichtig ist natürlich auch der Insektenschutz. Eine Blumenwiese wird ausgesät und soll später viele verschiedene Insekten anziehen. Natürlich darf ein Insektenhotel nicht fehlen und auch Mauerbienen sollen angesiedelt werden. Und wenn der Lavendel im Eingangsbereich ersteinmal blüht und duftet und die vielen, von den Kindern ausgesäten Blumen blühen, dann können sie die vielen Insekten bei ihrer Arbeit beobachten.

Möglich gemacht hat alles die Teilnahme am Programm Klimaschutz und Nachhaltigkeit und natürlich die Tatkräftige Unterstützung der Eltern. „Ohne sie hätten wir all unsere Ideen und Vorhaben nicht umsetzen können“, sagt Kerstin Bolzendahl. Allen voran habe sich die Elternvertreterin Tracy Faßbender engagiert eingesetzt. Aber auch viele Eltern sind mit Schaufel und Spaten auf dem Gelände unterwegs, überall wird gewerkelt und gearbeitet.